19. und 20.12.2012 Reise durch melodienreiche Träume

Weihnachtskonzerte der Musikschule begeisteren im vollbesetzten Konzerttheater am 19. und 20. Dezember 2012 / 180 Musizierende beim Nussknacker

AZ. vom 21.12.2012

Ursula Hoffmann

Daumen hoch so die eindeutige Reaktion eines Zuschauers auf das Weihnachtskonzert der Musikschule. Dem bunt gemischten Publikum im Konzerttheater bietet sich ein großartiges Bild - 180 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben auf der Bühne Platz genommen für die gemeinsame Reise durch ein Land zuckersüßer Träume.

Bernd Mertens, dem die Gesamtleitung des Abends obliegt, verspricht allen Zuhörern, die sich mit den jungen Musikern auf die Zeitreise 100 Jahre zurück begeben, dass sie am Ende erkennen, warum ein Nussknacker etwas Besonderes ist. der Nussknacker steht nämlich im Zentrum dieses Konzerts.

Die Kinderbuchautorin Sarah Bosse verbindet mit Auszügen aus dem Märchen von E.T.A. Hoffmann die von Ensembles und Orchester der Musikschule farbenprächtig intonierten Szenen und Tänze der "Nussknacker-Suite" von Peter I. Tschaikowsky.

Die Ouvertüre, gespielt vom Sinfonieorchester, spiegelt Spannung und Übermut in der Vorfreude auf den heiligen Abend wider. In den folgenden knapp eineinhalb Stunden greifen viele tolle Einzelleistungen von Schülern und Lehrern wie ein gut geöltes Räderwerk ineinander, um sich zu einem runden Ganzen zu verbinden.

Sarah Bosses modulationsfähige Stimme begleitet Marie und den vom Mausekönig verzauberten Nussknacker auf ihre spannende Reise in den Palast der Zuckerfee, wo sie gemeinsam die schwierige Aufgabe lösen, den bösen Zauber rückgängig zu machen.

Das Vororchester lässt fröhlich den "Kleinen Galopp der Kinder" erklingen, dunkle Cellotöne begleiten "Drosselmeiers Bescherung" und mit dem Sinfonieorchester erwacht der Nussknacker, um mit militärisch-zackigem Schritt das Kinderzimmer zu erkunden. Vier Klarinetten lassen die Zuckerfee geheimnisvoll tanzen. Eine mitreißende Kombination aus Schlagzeug und Xylophon eröffnet fröhlich-temperamentvoll mit dem "Russischen Tanz" den Reigen der Tänze.

Nach China begleiten die Gitarren - bei den gezupften hell klingenden Lauten sieht man die lächelnden Chinesen vor seinem inneren Auge. Das Tastenensemble entführt mit geheimnisvoller Musik nach Arabien und die hell klingenden Querflöten begrüßen mit dem ganzen Hofstaat auf der Schlossterasse die Heimkehr des erlösten Prinzen, die mit dem fröhlichen Blumenwalzer gefeiert wird. Die schlafende Marie träumt am nächsten Morgen immer noch lächelnd von einer weiten Wiese, über die sie mit ihrem Prinzen tanzt.

Im großen Finale finden sich alle noch einmal zusammen, um Tschaikowskys melodienreiche und fantasievolle Musik in ihrer ganzen Klangfülle hinreißend-beschwingt zu präsentieren, bevor sie mit dem gemeinsamen Schlusslied "Stille Nacht" ihr Publikum, das seine Begeisterung in lang anhaltendem Applaus äußert, in toller Weihnachtsstimmung zu entlassen.

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Fotogallerie von Manfred van Os:

 

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