05.02.2011 "Der Traumzauberbaum" hält Einzug in die Musikschule

Minifonies präsentieren das Konzertprojekt „Der Traumzauberbaum“.

Nachwuchstalente feiern am Samstag, 5. Februar um 15.30 Uhr
Bühnenpremiere im Orchestersaal des WBK.

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Am 5. Februar um 15.30 Uhr führt der jüngste Kinderchor unter der Leitung von Monika Henig das Konzertprojekt „Der Traumzauberbaum“ auf. Viele der teilnehmenden Mädchen und Jungen treten zum ersten Mal vor einen Publikum auf. Mehr als zwanzig Lieder und die dazugehörige Bühnenschau haben die „Minifonies“ in den letzten sechs Monaten eingeübt. „Die Chorproben sind lebendig und fröhlich. Es ist eine Freude, wie hoch motiviert die Kinder die Liedtexte auswendig lernen und an ihrer Rollendarbietung feilen“, sagt Monika Henig. Bewusst hat sich die Musikpädagogin für das Stück entschieden. „Die Lieder sind in Charakter und Inhalt abwechslungsreich. Die Bilder aus dem gleichnamigen Bilderbuch für die jungen Sänger anregend und motivierend. Und der rasche Wechsel zwischen Stimmung und Temperament garantierte, dass die Proben abwechslungsreich waren“, zeigt sich Henig angetan vom „Traumzauberbaum“. Dessen Blätter schimmern und leuchten in allen Farben. Jedes Blatt singt ein Lied und erzählt seine Geschichte. Es gibt rosafarbene Gute-Morgen-Träume, grüne Frühlingsträume, rote Blätter, die natürlich Liebesträume träumen und eben auch die schwarzen Blätter, die Alpträume verkörpern. „Heiß begehrt waren die Rollen der Waldwichtel Moosmutzel und Waldwuffel, die den Traumzauberwald in Bewegung bringen“, erzählt Monika Henig. So spielen nun viele Kinder einen Wichtel. „Wir haben das Regiebuch in Abschnitte unterteilt. Alle Kinder, die neben dem Singen eine besondere Aufgabe haben wollten, haben diese Rolle auch erhalten. Manche spielen pantomimisch zu den Liedern, andere haben ihren Einsatz an kleinen Rhythmusinstrumenten“. Dank vieler helfender Hände und mitdenkender Köpfe in der Chorelternschaft sei das Projekt zu einem Konzerterlebnis gewachsen, erläutert Monika Henig. „Viele Eltern haben gebastelt, Verkleidungen beigesteuert oder Materialien gestellt. Wir hatten hervorragende Hilfe beim Gestalten des Aufführungsraumes.“ Dort steht nämlich ein lebensgroßer Traumzauberbaum. Mit seinen vielfarbigen Blättern lacht er „ganz echt“ dem Publikum entgegen. „Der Baum steht für ein großes Maß an Teamarbeit: Vom Entwurf auf alter Tapete bis hin zum Blätterkostüm. Für diese Erfahrung bin ich besonders dankbar“, sagt Monika Henig. Es seien kostbare Momente, in denen viele verschiedene Menschen für eine Sache gemeinsam aktiv werden.Wer sich das Ergebnis der Minifonies-Proben anschauen und anhören will, ist herzlich willkommen im Orchestersaal im WBK, Musikschule Coesfeld, Osterwicker Straße 29. Die Aufführung dauert ca. eine Stunde. Der Eintritt ist frei, die Musikschule bittet um eine freiwillige Spende für ihren Förderverein.

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