12./13./14. 07. 2010 So klingt die Freundschaft!

Freundschaftsbesuch des Blue Lake Fine Arts Music Camps aus den USA.Junge Musiker und Sänger aus Amerika gaben auf Einladung der Musikschule Konzerte:-Orchesterkonzert am 12. Juli im Konzerttheater (19.30 Uhr)-Chorkonzert am 13. Juli in der Pfarrkirche St. Fabian und St. Sebastian in Rosendahl Osterwick (19.30 Uhr)-Konzert mit Chor und Orchester am 14. Juli 2010 im Dom zu Billerbeck (19.00 Uhr) mit dem Oratorium "Elias" op. 70 von Felix Mendelssohn-Bartholdy


Hier finden Sie das Presseecho mit Berichten der Allgemeinen Zeitung, der Streiflichter und des Stadtanzeigers auf den Besuch von Chor und Orchester des Blue Lake Fine Arts Music Camps 2010 aus den USA.
Als Gegenbesuch ist eine Tournee des Jugendsinfonieorchesters der Musikschule in den Herbstferien 2010 geplant.


Allgemeine Zeitung vom 29. Mai 2010:


So klingt die Freundschaft


Junge
Musiker und Sänger aus Amerika geben auf Einladung der Musikschule Konzerte.
<link http: www.musikschule-coesfeld.de site images stories archivkernb amerikabesuchjuli2010 image002.jpg image>










Von Ulrike Deusch

Coesfeld. Rudolf Innig und Bernd Mertens bekom­men glänzende Augen,
wenn sie von der deutsch-amerikanischen Freund­schaft berichten, die die
Mu­sikschule, die die beiden lei­ten, zum Klingen bringen wird.
In den Herbstferien
macht das Jugendsinfonieor­chester bekanntlich eine Konzertreise
in die USA,
aber vorher, kurz vor den Sommerferien, ist eine große Schar junger
Musiker und Sänger aus den Vereinigten
Staaten zu Gast. Und sie werden in Coesfeld,
Biller­
beck und Rosendahl - allen drei Kommunen im Zweck­verband - zu hören sein.

„Das ist ein Riesenunter­nehmen", sagt Rudolf Innig. Insgesamt erwarten wir über
150 Gäste", freut er sich über die vielen Besucher, die ein hochrangiges
Kon­zertprogramm im Gepäck
haben: Schostakowitsch, Ra­vel, Mendelssohn-
Barthol
dy. Chor und Orchester stammen aus dem Blue Lake Fine Arts Camp
in Michi
gan, einer Initiative, die sich seit 1969 der Förderung von Frieden
und Völkerver­
ständnis durch die universa­le Sprache der Musik ver­schrieben hat.
Regelmäßig formieren sich junge Musiker aus verschie­denen Staaten der USA
für
eine begrenzte Zeit, um ge­meinsam Musik zu machen
oder zu singen.
„So ähnlich
wie die Coesfelder Orches­tertage im ganz großen Stil", schmunzelt Innig.

Das so ge­nannte Blue Lake Internatio­nal Youth Symphony Or­chestra
(IYSO) und der Blue Lake International Choir ge­hen abschließend auf
Euro­patournee.
„Dass sie nach Coesfeld kommen, hat sei­
nen Grund darin, dass wir den
Kontakt zum Blue Lake Fine Arts Camp schon viele Jahre pflegen",
berichtet In­
nig und verweist auf die USA-Tourneen des Musik­schulorchesters
1985 und
1993. Aus dieser Freund­schaft resultiere auch die Einladung in
den Herbstferi­
en in die USA.

Innig und Mertens sind
sich sicher, dass die Ameri­kaner Konzerte auf
hohem Niveau präsentieren. Die 5.
Sinfonie von Schostako­witsch steht
im Mittelpunkt
der ersten Aufführung im Konzert Theater Coesfeld.
In
der Pfarrkirche Ss. Fabian und Sebastian in Osterwick erklingt
ein Chorkonzert
und im Billerbecker Ludge-rusdom das Oratorium
„Eli
as". Billerbecks Kantor Lud­wig Wegesin leitet diese Aufführung
und bezieht
Sänger aus seinem Projekt­chor ein.
„Für die Vorberei­
tung schicken die Amerika­ner regelmäßig CDs von
ih­ren Proben rüber", weiß In­nig.
Die Aufführung ist a-cappella, also ohne instru­
mentale Begleitung.
„Das ist äußerst anspruchsvoll", sagt Bernd Mertens. „Das macht hier
so schnell kein Chor."
In Billerbeck, Osterwick und Coesfeld sind die jun­gen
amerikanischen Gäste in
Familien untergebracht -und auch
das ist ein Beitrag zur deutsch-amerikanischen Freundschaft.

Programm:

Die Musiker und Sänger aus Amerika sind vom 12. bis 14. Juli zu Gast:

Montag (12. 7.}, 19.30 Uhr, Konzert Theater Coesfeld:
International Youth
Symphony Orchestra
spielt u.a. Schostako­witsch Sinfonie 5, Werke von Ravel und Respighi

Dienstag (13. 7.), 19.30 Uhr, Pfarrkirche Ss. Fabian und
Sebastian Osterwick:
Blue Lake International Choir singt geistliche Lie­der, Choräle und Motetten

Mittwoch (14. 7.}, 19.30 Uhr, Ludgerusdom Billerbeck:
Blue Lake Internatio­
nal Choir und Gastsänger aus Billerbeck und der
Re­gion singen „Elias" von Mendelssohn-Bartholdy


Für die Aufführung im Konzert Theater gibt es Karten an den
üblichen
Vorverkaufsstellen. In den Kirchen ist der Eintritt frei.



Allgemeine Zeitung vom 1. Juli 2010:

 

Konzerte unter besonderen Sternen


Sänger und Musiker aus den USA zu Gast / Drei Aufführungen


Coesfeld.
150 Sängerinnen, Sänger und Orchestermitglieder
aus dem Blue
Lake Fine Arts Camp in Michigan (USA) erwartet die
Musikschule Coesfeld, Bil­lerbeck und Rosendahl Mit­te Juli.
Im Rahmen eines Freundschafts-Austausch-
Besuchs sind sie
zu Gast
und hier in Familien unter­gebracht, ein spezieller
Aspekt in den freundschaft­lichen Beziehungen zum Blue Lake
Fine Arts Camp,
zu dem seit den Begegnun­gen 1985 und 1993
ein herz­licher Kontakt besteht.
Die Gäste werden in drei Kon­zerten zu hören sein, die da­mit nicht
nur unter einem,
sondern gleich unter mehre­ren besonderen Sternen
ste­
hen.

Das Blue Lake Internatio­nal Youth Symphony Orchestra (IYSO)
und der Blue
Lake International Choir entstammen einer
Initiative
aus Michigan (USA), die sich internationale
Verstän­
digung durch die universal verstehbare Sprache der Mu­sik
verschrieben hat. Das Or
chester besteht aus über 80 ausgesuchten
Schülern und
Studenten aus 19 Staaten der USA, der Chor
umfasst
über 70 junge Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen
Land. In verschiedenen Pro­
benphasen bereiten sich Or­chester und
Chor auf ihre
Konzertprogramme vor.
Die Leitung hat dabei der Grün­der der Initiative, Fritz Stansell, der in
den USA sehr be­
kannt ist.

Vom 12. bis 14. Juli bieten Musiker und Sänger ein an­spruchsvolles
Konzertpro­
gramm in allen Kommunen des Musikschul-Zweckverbands.
Beide Ensembles tre­ten auch getrennt von einan­der auf, ebenso wie
auf der
anschließenden Europatour­nee. In Billerbeck vereinigen sie
sich zu einem gemeinsa­
men Konzert.

Am Montag (12. 7.) um 19.30 Uhr spielt das Orches­ter im Konzert
Theater Coes­
feld die 5. Sinfonie von D. Schostakovitsch, Werke
von M. Ravel und O. Respighi.

Am Dienstag (13. 7.) singt der Chor um 19.30 Uhr in der Kirche
Ss. Fabian und
Sebastian in Osterwick geistliche Lieder, Motetten
und Choräle.

Am Mittwoch (14. 7.) sind um 19.30 Uhr in Biller­beck im Dom Chor
und Or­
chester zu hören, unterstützt durch Mitglieder des Baumberger
Projektchores. Unter der Leitung von Ludwig Wegesin führen sie das
Oratori­
um „Elias" von F. M. Bartholdy auf.


Für die Aufführung im
Konzert Theater können Karten an den üblichen
Vor­verkaufsstellen erworben werden. Für die Konzerte in den Kirchen in
Osterwick
und Billerbeck ist der Ein­tritt kostenfrei.
Nach diesen drei Konzert­tagen gehen Chor und Or­chester getrennt von
einan­
der auf eine Tournee durch Frankreich, Belgien und Dä­nemark.

In den Herbstferien unternimmt das Jugendsin­fonieorchester der
Musik­
schule Coesfeld den Gegen­besuch in den USA mit ei­ner
ausgedehnten Konzert­
reise.


Allgemeine Zeitung vom 6. Juli 2010:

„Gepolter und Gekreisch“

Amerikanisches Jugendorchester beendet Europatournee im
Konzert Theater

80 junge Amerikaner des Blue Lake International Youth Symphony Orchestra gastieren
am 12. Juli um 19.30 Uhr im Kon­zert Theater und wollen von der Musikalität Schostakowitsch's
überzeugen.



Coesfeld.
Monatelangschlief er angezogen mit ei­nem Koffer unter seinem Bett, aus Angst,
er könne je­
den Moment von der Ge­heimpolizei abgeholt wer­den: Dmitri Schostakowitsch,
einer der bedeutend­sten und vielseitigsten russi­schen Komponisten des 20. Jahrhunderts.
Der Grund für seine Angst: Stalin persön­lich diffamierte Schostakowitschs Werk öffentlich
als „Gepolter, Geprassel und Gekreisch", als „Chaos statt Musik".

Von der Musikalität
des russischen Genies über­zeugen wollen nun rund 80 junge Amerikaner
des Blue Lake International Youth
Symphony Orchestra, die ihre Europatournee mit ei­nem
großen Sinfoniekonzert
am 12. Juli um 19.30 Uhr im Konzert Theater Coesfeld beschließen.
Neben Schostakowitschs „Festlicher Ouvertüre op. 96" spielt das Orchester, das von der
Musikschule Coes­feld eingeladen wurde, die große „Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47".
Beide Werke zeugen
von der Zeit, als der Kompo­nist den Schein des system­konformen
Künstlers etab­lieren wollte, um nicht der radikalen „Säuberung" Stalins zum Opfer zu fallen.
Doch hinter den scheinbaren Zugeständnissen an das kommunistische Regime versteckte
Schostakowitsch an vielen Stellen eine Mischung aus Spott, Sarkassmus und Kritik
an den
poli­tischen und gesellschaftli­chen Zuständen seines Lan­
des.


Nicht gegen das Regime,
sondern für die eigene Re­gierung kämpfte dagegen Maurice Ravel,
dessen Werk
„La Valse: Poeme choreographique" an diesem Abend ebenfalls auf dem
Programm
steht.
Ravel, der als Soldat
im Ersten Weltkrieg die Grausamkeiten des Krieges unmittelbar miterlebte,
de­
konstruiert mit diesem Stück das Genre des Wiener Walzers.
Man erkennt, so Ravel, „Kronleuchter in hel­lem Glanz, eine kaiserliche Residenz um 1855" -
aber
gleichzeitig erinnert die Mu­sik an Verlust und Zerstö­rung.
„La Valse" ist eines der
meistgespielten Stücke von Ravel.

Ein Stück italienischer Sehnsucht bringt der Abend, wenn die Schüler und Studenten aus
dem Blue Lake Fine Arts Camp in Michigan die Zuhörer in italienische Pinienwälder entführen.
„Pini di Roma“, „Pinien von Rom“ von Ottorino Respighi ist eine sinfonische Dichtung in vier
Sätzen, die von Walt Disney für den Zeichentrick-Klassiker „Fantasia 2000“ für eine Szene mit herumtollenden Buckelwalen eingesetzt wurde.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird an dem Abend von dem von Stalin angekündigten
„Chaos“ nichts mehr zu hören sein....

Karten für das amerika­nische Freundschaftsspiel in Coesfeld sind im AZ Ti­cket-Shop oder

unter
®0180/539 6000 (0,MC/Mi­nute) und an der Theaterkas­se im WBK, Osterwicker Str. 29,
für 13,- / 18,- und 22,-
Euro erhältlich.


Streiflichter vom 7. Juli 2010:

Von der Musikalität des russischen Genies wollen 80 junge Amerikaner des Blue

Lake International Youth Symphony Orchestra überzeugen - am Sonntag bei
einem großen Sinfoniekonzert im Konzert Theater Coesfeld.
-Foto: SL

Gepolter, Geprassel und Gekreisch

Amerikanisches Jugendorchester im Konzert Theater Coesfeld


Coesfeld. Monatelang schlief er angezogen mit einem Kof­fer unter seinem Bett, aus Angst, er könne jeden Mo­ment von der Geheimpolizei abgeholt werden: Dmitri Schostakowitsch, einer der bedeutendsten und vielsei­tigsten russischen Kompo­nisten des 20. Jahrhunderts. Der Grund für seine Angst: Stalin persönlich diffamierte Schostakowitschs Werk öf­fentlich als „Gepolter, Ge­prassel und Gekreisch", als „Chaos statt Musik".

Von der Musikalität des russischen Genies überzeugen wollen nun rund 80 junge
Amerika­
ner des Blue Lake Internatio­nal Youth Symphony Or­chestra, die ihre Europatour­nee
mit einem großen Sinfo­
niekonzert an diesem Sonn­tag, 12. Juli, um 19.30 Uhrim
Konzert Theater Coesfeld beschließen.

Neben Schostakowitschs „Festlicher Ouvertüre op. 96" spielt das Orchester, das von der Musikschule Coes­feld eingeladen wurde, die große „Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47". Beide Werke zeugen von der Zeit, als der Kompo­nist den Schein des system­konformen Künstlers etablie­ren wollte, um nicht der ra­dikalen „Säuberung" Stalins zum Opfer zu fallen. Doch hinter den scheinbaren Zu­geständnissen an das kom­munistische Regime ver­steckte Schostakowitsch an vielen Stellen eine Mischung aus Spott, Sarkasmus und Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Zu­ständen seines Landes.Nicht gegen das Regime, sondern für die eigene Regie­rung kämpfte dagegen Mau-rice Ravel, dessen Werk „La Valse: Poeme choreographique" an diesem Abend eben­falls auf dem Programm steht.

Ravel, der als Soldat im Ersten Weltkrieg die Grausamkeiten des Krieges unmittelbar miterlebte, de­konstruiert mit diesem Stück das Genre des Wiener Wal­zers. Man erkennt, so Ravel, „Kronleuchter in hellem Glanz, eine kaiserliche Resi­denz um 1855" - aber gleichzeitig erinnert die Mu­sik an
Verlust und Zerstö­
rung.
„La Valse" ist eines
der meistgespielten Stücke von Ravel.

Ein Stück italienischer Sehnsucht bringt der Abend, wenn die Schüler und Stu­denten aus
dem Blue Lake
Fine Arts Camp in Michigan die Zuhörer in italienische
Pinienwälder entführen.
„Pi
ni di Roma", „Pinien von Rom" von Ottorini Respighi ist eine sinfonische Dichtung in vier
Sätzen, die von Walt Disney für den Zeichentrick-Klassiker „Fantasia 2000" für eine Szene mit
herumtollen­den Buckelwalen eingesetzt wurde.
Spätestens zu diesem
Zeitpunkt wird an dem Abend von dem von Stalin angekündigten
„Chaos" nichts mehr zu hören sein...
Karten für das amerikani­sche Freundschaftsspiel in Coesfeld gibt es unter ande­rem in
den Streiflichter-Ge­schäftsstellen in Coesfeld (Hinterstraße 21) und Dülmen
(Overbergplatz 3) in
drei Preiskategorien: 13, 18 und 22 Euro.-SL-


Allgemeine Zeitung vom 8. Juli 2010:

Junge Sänger sollen verzaubern

Amerikanisches Jugendorchester singt am Dienstag in der Ss. Fabian und Sebastian-Kirche.

Von Inga Kujas

Rosendahl.
Nur zur Si­
cherheit kommt Rudolf Innig in die evangelische Kir­che in Coesfeld, um für sei­nen Auftritt noch einmal an der Orgel zu üben.
„In der
Mitte des Konzertes werde ich zwei Stücke von Robert Schumann spielen", sagt er.
Richtig üben muss er für das Konzert am Dienstag (13. 7.) des Blue Lake International Chors aus Amerika aber nicht mehr.
Die vier Skizzen für Orgel von Robert Schu­mann hat er schon mehrfach auf anderen Konzerten ge­spielt.
„Für mich gehören sie zu den Besten."







Rudolf Innig übt auf der Orgel der evangelischen Kirche zwei der vier Skizzen von Schumann, die er beim Konzert am kommenden Dienstag vortragen wird.

Foto: Inga Kujas



" 71 junge Musiker aus verschiedenen Staaten der USA werden ab Sonntag in Rosendahl und Umgebung zu Gast sein und Werke aus verschiedenen Epochen präsentieren. Unter anderem kommen sie aus Michigan und Ohio. Bemer­kenswert sei bei diesem Konzert vor allem, dass das gesamte Chorkonzert a-cappella gesungen wird. „Allei­ne hier wird erst der ganze Anspruch klar, der dahinter steckt." Los geht es um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Das Programm am Diens­tag beinhaltet lauter be­rühmte Stücke: „Christus factus est" von Bruckner. Es gehört zu den bekanntesten Werken der Chorliteratur.
Auch das „Abendlied" von
Rheinberger wird vorgetra­gen. „Es ist zwar nicht be­sonders schwer, dafür aber sehr bekannt."

Der Auftritt in Osterwick bildet einen Teil der Kon­zertreihe des Blue Lake Ju­gendorchesters, das seine Europatournee mit Konzer­ten in Coesfeld (12. 7.), in Osterwick (13. 7.) und in Billerbeck (14. 7.) beendet. Der Jugendchor aber wird nur in Rosendahl auftreten.

"Die Konzertreihe schafft eine Verbindung zwischen allen drei Orten!"

Innig freut sich persön­lich schon sehr auf das Konzert: „Es gibt insgesamt we­nig etablierte Jugendchöre. Vor allem nicht in der Perfektion.

Wenn Chöre singen, sind es meist die Kirchen­chöre." Und genau das macht den Zauber dieses Konzertes aus: „Es sind allesjunge und professionelle Leute, die Spaß an der Mu­sik haben."

Das Konzert in Rosendahl liegt Rudolf Innig am Her­zen: „Auf den ersten Blick ist es am wenigsten spekta­kulär, aber auf der anderen Seite ist es ein ganz beson­deres Konzert." Auch der Ort sei im Gegensatz zum Konzerttheater in Coesfeld zwar in dem Sinne nichts besonderes, passe aber ge­nau zu den gesungenen Stü­cken, berichtet er: „Die Kir­che ist wunderschön und hat eine besonders breite runde Akustik. So bildet sie den besten Rahmen für das Konzert." Deshalb habe man sich für diesen Ort entschie­den. Doch bevor es soweit ist, fährt Innig noch einmal in die Kirche nach Osterwick: „Jede Orgel ist anders, und deshalb möchte ich noch einmal üben." Am Dienstag wird Innig, der Leiter der Musikschule, nämlich zwei der vier Skizzen von Schu­mann in der Ss. Fabian und Sebastian-Kirche in Oster­wick vortragen.

Zum Thema
Das Konzertprogramm:

Das Programm umfasst Werke unterschiedlicher Epochen. Mit dabei sind Stücke von Bach, Schütz und Bruckner.
Der Dirigent ist Christoph Kuczewski. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Chor fängt mit „Verleih uns Frieden" von H. Schütz an.
Es folgt Halleluja (aus der Motette Nr. 6) von J.S.Bach, „Ehre sei Dir Christe" (Schlusschor aus der Matthäuspassion) von H. Schütz, „Os justi" von A. Bruckner und „Christus factus est" von A. Bruckner und „Cherubinischer Ge­sang Nr.63" von D.S. Bortnyansky.
Außerdem singt
der Chor „Matona mia cara"
von Orlando di Lasso, „Herr, nun lassest Du" von F. Mendelssohn-Bartholdy; „Hark, I Hear the Harps Eternal" von arr. A. Parker und R. Shaw, „This Little Light of Mine" von arr. M. Hogan, „Alleluia" von R. Thompson, „Africa" von Toto und P. Lawson, „Down to the River to Pray" von arr. S. Curry, „Elijah Rock" von M.Hogan, „Somewhere" von L. Bernstein und arr.R.Edgerton und „Every Time We Say Goodbye" von C. Porter und arr. M. Huff, das „Abendlied" von J. G. Rheinberger und „The Lord Bless You and Keep You" von P.C.Lutkin.


Allgemeine Zeitung vom 13. Juli 2010:

Vom Musik-Camp ins Konzert Theater

Blue Lake International Symphony Orchestra gestern zu Gast / Heute singt der Chor in Rosendahl / Morgen „Elias

-dp- Coesfeld. Ein leichtes pizzicato der ersten Geigen erfüllt den Saal des Konzert Theaters.
Dann eine kurze Pause. „Können wir noch­mal bei 90 anfangen", kommt von einem Musiker in der letzten Reihe.
Kurzes Blättern, dann gibt es den Einsatz für das ganze Or­chester und ein voluminöses Meer an Klangfarben erfüllt den Raum.
Den ganzen Tag probten gestern die rund 80 jungen Amerikaner des „Blue Lake International Symphony Orchestra" im Konzert Theater, bevor sie das Publikum am Abend mit Stücken von Dmitri Schostakowitsch, Ottorini Respighi und Maurice Ravel begeis­terten.
Das Orchester, das auf Einladung der Musik­schule zu Gast ist, befindet sich auf Europa-Tour.
In ei­nem Camp werden die Mu­siker ausgewählt, proben und gehen dann auf Tour.
Auch ein Chor gehört zu den Teilnehmern des Camps. Er singt heute Abend in Osterwick und morgen in Biller­beck.


<link http: www.musikschule-coesfeld.de site images stories archivkernb amerikabesuchjuli2010 image002_3.jpg image>































Foto: Daniel Peters





Allgemeine Zeitung vom 15. Juli 2010:



<link http: www.musikschule-coesfeld.de site images stories archivkernb amerikabesuchjuli2010 image002_4.jpg image>















Blue Lake International Chor verzaubert seine Zuhörer


Als der Dirigent Christoph Kuczewski die Arme hebt, verstummen die Hintergrundgeräusche. Mit zartem Ge­sang erfüllen die 71 Sänger des Blue Lake International Chors aus Amerika die Hallen der Ss. Fabian und Sebas­tian-Kirche in Osterwick. Mit Liedern wie „Verleih uns Frieden" von H. Schütz, „Halleluja" (aus der Motette Nr. 6.) und „Abendlied" von J.G. Rheinberger verzau­bern die Sänger ihre Zuhörer am Dienstagabend und be­enden mit dieser Konzertreihe in Coesfeld, Billerbeck und Osterwick ihre Europatournee. Rudolf Innig, der Leiter der Musikschule, spielte in den Pausen zwei von vier Skizzen für Orgel von Schumann. Foto: Inga KujasAllgemeine Zeitung vom 16. Juli 2010:

Standing Ovations und Jubelrufe für amerikanische Musiker

Der Ludgerusdom war die sechste und die letzte Station der Konzertreise des „International Youth Symphony Orchestra" und des „Blue Lake International Choir" des Blue Lake Fine Arts Camp, das in Michigan in den USA beheimatet ist.


Präsentiert wurde das Oratorium „Elias" von Felix Mendelssohn Bartholdy.
In Billerbeck leitete Kantor Ludwig Wegesin das über 80 Musiker umfassende Orchester und den 75-köpfigen Chor - Mitglieder des Kammerchores Baumberge verstärkten die Akteure.


Vor allem die Solisten mit Emiliy Goodwin (Sopran), Sabrina Laney Warren (Alt), John Nevergall (Tenor) und Joseph Roberts (Bariton), aber auch Chor und Orchester begeisterten das Publikum.

Für die Musiker gab es Stan­
ding Ovations und Jubelrufe.


Foto: Manfred van Os

• © 2026 Weiterbildung & Kultur •