24.09.2011 Ein Garten-Krimi mit Happy End im WBK

Opa Alfons' Garten von Lutz Schäfer

Es sangen die Minifonies unter der Leitung von Monika Henig

http://www.musikschule-coesfeld.de/site/mambots/content/multithumb/images/b.600.400.0.0.stories.Archivkernb.24092011OpaAlfonsGarten.Opa_Alsons_Garten.jpg
AZ vom 30.09.2011:


Kinder swingen in Opa Alfons' Garten
"Minifonies" präsentierten kurzweiliges Musical / Herausforderung: Viel Text und hohes Tempo

Es war eine rundes Sache: Vor der Generalprobe, die am Tag der Aufführung stattfand, verwandelten kreative und fleißige Chor-Eltern in Rekordzeit - 45 Minuten - den Orchestersaal im WBK in einen alternativen Garten mit Fachwerkhäuschen, Blumen, Bienenstock, Maulwurfshügel und zahlreichen Bäumen.
Der Kinderchor der Musikschule - Die "Minifonies" - hatten nämlich die Musicalaufführung "Opa Alfons Garten" lange zuvor einstudiert, um sie nun zu präsentieren.

Die Kinder gingen in den Rollen auf: die zickige Gießkanne Tante Zink, der buddelnde Maulwurf mit seiner guten Spürnase, zehn sprechende Kräuter - so manches davon in der Wirkung "besser als jede Pille" - machten das Geschehen um Opa Alfon und seinen Garten zu einem kurzweiligen Erlebnis.
Die Bösewichte, Architekt Baumann und sein bester Mitarbeiter Bodo, machten keine halben Sachen und schütteten so viel Bilsenkraut in Opa Alfons' Tee, dass dieser schließlich zu fantasieren begann und sein arthristisches Knie schon "unter einer Asphaltdecke" verschwinden sah.
Mit einer echten Motorsäge machte sich Bodo an die "Bäume" des Orchestersaales, während Opa Alfons seinen "Krautrausch" im Krankenhaus behandeln lassen musste.
Doch die Kinder - seine besten Freunde - konnten letztlich noch schlimmeres verhindern und den Garten retten.

Lebendig und souverän präsentierten die Minifonies alle Songs der Geschichte zum Playback - von fetzig bis ruhig swingend - und sorgten mit ihrem freien Gesang dafür, dass der Funke auf das Publikum übersprang.
Denn ohne eine Zugabe ging es auch dieses Mal nicht.

"Für die Kinder war das Einstudieren der Songs durchaus eine Herausvorderung. Schließlich zeichneten sich die Lieder nicht nur durch viel Text, sondern auch durch ein hohes Tempo aus", betonte Chorleiterin Monika Henig, "Weil es so viele Spielrollen unter den Kindern zu vergeben gab, ist manche Rolle auf grund ihrer Beliebtheit doppelt besetzt worden", meint die Expertin mit einem Schmunzeln

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